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Wehrmedizinische Relevanz der Extrakorporalen Membranoxygenierung (ECMO)

04.12.2020 •

Teil II: Möglichkeiten zur Implementierung einer ECMO-Fähigkeit in das StratAirMedEvac System der Bundeswehr

Zusammenfassung

Die Lunge als zentrales Organ des menschlichen Organismus kann durch zahlreiche Noxen massiv geschädigt werden. Hohe wehrmedizinische Relevanz haben dabei Thorax- und im Speziellen Explosionstraumen sowie Giftstoffe (Kampfstoffe?), aber auch schwere Infektionen, wie aktuell die durch das Coronavirus-SARS-2 hervorgerufene Atemwegserkrankung.

Abb. 2: ECMO-Team mit kompletter Ausstattung (ohne Sauerstoff)

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Abb. 2: ECMO-Team mit kompletter Ausstattung (ohne Sauerstoff)
Quelle: Bundeswehr/H. Meyer

Die Folge einer massiven Lungenschädigung-/erkrankung ist häufig die Ausbildung eines lebensgefährlichen akuten Lungenversagens (ARDS) innerhalb der ersten Tage. Die Entwicklung der Einsatzbedingungen der Bundeswehr macht längere Zeitintervalle innerhalb der Rettungskette (sog. „delayed evacuation care“) wahrscheinlicher, weshalb ebenso mit dem Auftreten eines akuten Lungenversagens noch im Einsatzland gerechnet werden muss, für dessen Therapie entsprechende Vorkehrungen zu treffen sind.

Eine wichtige invasive Therapie des akuten Lungenversagens ist die extracorporale Membranoxygenierung (ECMO). Die Autoren beschreiben die mögliche Implementierung einer ECMO-Fähigkeit für den Strategischen Verwundeten- und Krankentransport (StratAir-MedEvac), um die bestehenden Fähigkeiten des Sanitätsdienstes auf diesem Gebiet zu erweitern. Ergänzend werden ergänzende Maßnahmen wie die ­Erstellung eines Kompendiums mit klinischen Handlungsempfehlungen und die Ausweitung der telefonisch-telemedizinischen Beratung vorgeschlagen.

Schlüsselwörter: ARDS, ECMO, StratAirMedEvac, Telemedizin

Den ausführlichen Artikel finden Sie hier.

Wehrmedizinische Monatsschrift 12/2020

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