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Beckman Coulter Diagnostics: CE-Kennzeichnung für neuen Test zur Unterscheidung von bakteriellen und viralen Infektionen

Beckman Coulter Diagnostics, ein Unternehmen von Danaher und weltweit führend in der klinischen Diagnostik, gab heute bekannt, dass der Access MeMed BV Assay die CE-Kennzeichnung gemäß IVDR unter Beteiligung der benannten Stelle 2797 erhalten hat. Damit steht Ärztinnen und Ärzten ein Hochdurchsatz-Test zur Wirtsantwort zur Verfügung, der die Unterscheidung zwischen bakteriellen und viralen Infektionen innerhalb von etwa 20 Minuten ermöglicht.

Der Access MeMed BV Assay von Beckman Coulter Diagnostics.
Der Access MeMed BV Assay von Beckman Coulter Diagnostics.
Grafik: Beckmann Coulter

Der Access MeMed BV Assay ist für den Einsatz auf der installierten Basis der Immunoassay-Analysatoren DxI 9000 und Access 2 von Beckman Coulter validiert. Er ermöglicht eine schnelle und zuverlässige Differenzierung von Infektionen unter Nutzung bestehender Laborinfrastruktur und Arbeitsabläufe. Beckman Coulter arbeitet hierfür mit MeMed, einem führenden Anbieter fortschrittlicher Wirtsantwort-Technologien, zusammen, um den bewährten MeMed BV® Test in zentrale Laborumgebungen zu bringen. Der MeMed BV Test verbessert nachweislich die klinische Entscheidungsfindung, unterstützt die Reduzierung unnötiger Antibiotikaverschreibungen und fördert Initiativen zum verantwortungsvollen Einsatz von Antibiotika – belegt durch robuste klinische Studien und Real-World-Daten.

Veröffentlichte gesundheitsökonomische Daten von MeMed sowie Inzidenzschätzungen zu Infektionen der unteren Atemwege und ambulant erworbener Pneumonie zeigen, dass europäische Gesundheitssysteme jährlich erhebliche vermeidbare Kosten tragen. Mit der Verfügbarkeit von Access MeMed BV auf der umfangreichen installierten Basis von Beckman Coulter in Europa steht Gesundheitssystemen ein skalierbarer und praxisnaher Ansatz zur Verfügung, um durch die Reduktion unnötiger Krankenhausaufnahmen und diagnostischer Tests potenziell bis zu 80 Millionen Euro an vermeidbaren Kosten einzusparen.

„Durch die Bereitstellung einer schnellen und hochzuverlässigen Unterscheidung zwischen bakteriellen und viralen Infektionen auf etablierten Immunoassay-Systemen geben wir Behandlungsteams zeitnahe Erkenntnisse an die Hand, um fundierte Therapieentscheidungen zu treffen und gleichzeitig die Effizienz im Labor unter Nutzung bestehender Arbeitsabläufe zu optimieren“, sagte Melissa Naiman, Medical & Scientific Affairs bei Beckman Coulter Diagnostics.

„Diese Zusammenarbeit mit Beckman Coulter beschleunigt unsere Mission erheblich, Wirtsantwort-Tests im großen Maßstab verfügbar zu machen“, sagte Eran Eden, CEO und Mitgründer von MeMed. „Der MeMed BV Test hat wiederholt gezeigt, dass er die klinische Entscheidungsfindung verbessert, unnötige Antibiotikaanwendungen reduziert und Programme zum verantwortungsvollen Einsatz von Antibiotika unterstützt – gestützt durch eine starke klinische und praxisnahe Evidenz. Die Verfügbarkeit des Assays auf Hochdurchsatz-Laboranalysatoren ermöglicht es Gesundheitssystemen, diese Vorteile deutlich mehr Patientinnen und Patienten zugänglich zu machen.“

Beckman Coulter: Schnelle Ergebnisse für sichere klinische Entscheidungen

Bakterielle und virale Infektionen zeigen häufig ähnliche Symptome, was eine frühzeitige Differenzierung erschwert und mitunter zu einer unangemessenen Patientenversorgung oder unnötigem Antibiotikaeinsatz führt. Eine frühzeitige Unterscheidung ist entscheidend, da Therapieentscheidungen oft getroffen werden müssen, bevor herkömmliche diagnostische Verfahren – die Stunden oder Tage benötigen – eindeutige Ergebnisse liefern. Der Access MeMed BV Assay liefert verwertbare Ergebnisse zur Differenzierung bakteriell versus viral in etwa 20 Minuten und nutzt Immunoassay-Analysatoren von Beckman Coulter, um schnelle Resultate in großem Maßstab zu ermöglichen.

Aktuelle Real-World-Studien mit nahezu 6.000 erwachsenen und pädiatrischen Patientinnen und Patienten zeigen, dass in etwa 16–29 % der Fälle Unsicherheit hinsichtlich der Antibiotikaverschreibung besteht. Nach Erhalt der MeMed BV Ergebnisse gaben Ärztinnen und Ärzte an, dass der Test in rund 82–87 % der Fälle ihre klinische Entscheidungsfindung unterstützte oder veränderte. In früheren verblindeten multizentrischen Validierungsstudien erreichte MeMed BV einen negativen prädiktiven Wert von bis zu 99 % zur Unterstützung des Ausschlusses einer bakteriellen Infektion.

Kostensenkung, weniger Hospitalisierungen und reduzierter unnötiger Antibiotikaeinsatz auf breiter Ebene

Schwierigkeiten bei der frühzeitigen und präzisen Unterscheidung bakterieller und viraler Infektionen können nachgelagert höhere Gesundheitskosten, unnötige Krankenhausaufnahmen und wiederholte Diagnostik verursachen. Unabhängige gesundheitsökonomische Modellierungen verdeutlichen den potenziellen Nutzen der Integration von MeMed BV in die routinemäßige Versorgung.

Pro 1.000 Patientinnen und Patienten, die mit Verdacht auf eine ambulant erworbene Pneumonie untersucht wurden, führte die Einbindung von MeMed BV zu einer effizienteren klinischen Entscheidungsfindung. Bei Erwachsenen zeigte das Modell Gesamteinsparungen von 134.018 britischen Pfund, während in der pädiatrischen Versorgung 105.750 Pfund an Kosten vermieden werden konnten. Diese finanziellen Vorteile resultierten aus einem gezielteren Antibiotikaeinsatz, weniger Hospitalisierungen, einer geringeren Anzahl diagnostischer Maßnahmen sowie effizienteren Versorgungspfaden und reduziertem Ressourcenverbrauch.

 

Quelle: Beckman Coulter

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