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Untersuchungen zur Gebrauchstauglichkeit einer bundeswehreigenen Autoinjektor-Plattform

F. Plößl, A. Rohe, Dietmar Springer, Myriam Braun-Münker

Zur Selbst- und Kameradenhilfe auf dem Gefechtsfeld sind Autoinjektoren für verschiedene Indikationen vollständig etabliert. Um die Versorgung der Streitkräfte mit Autoinjektoren sicherzustellen, verfolgt die Bundeswehr die Eigenherstellung mittels einer Plattformtechnologie. Prototypen dieser Autoinjektor-Plattform wurden in der ersten formativen Studie auf ihre Gebrauchstauglichkeit hin untersucht.

Abb. 1: Fotodarstellung der beiden Seitenansichten des in dieser Studie untersuchten Autoinjektors (lange Seite, kurze Seite) in seinen verschiedenen Zuständen: Die stabile Ausgabeform des Autoinjektors (oben), der auslösebereite Autoinjektor nach Abziehen der Kappe (Mitte) sowie der ausgelöste Autoinjektor nach Abschluss der Anwendung (unten). Der orangefarbene Nadelschutz umschließt die Nadel und verringert die Verletzungsgefahr. Das kennzeichnungslose, hochglänzende Etikett ist nur als Muster aufzufassen und stellt nicht den Endzustand dar. (Bildinhalte wurden aus patentrechtlichen Gründen teilweise unkenntlich gemacht)
Abb. 1: Fotodarstellung der beiden Seitenansichten des in dieser Studie untersuchten Autoinjektors (lange Seite, kurze Seite) in seinen verschiedenen Zuständen: Die stabile Ausgabeform des Autoinjektors (oben), der auslösebereite Autoinjektor nach Abziehen der Kappe (Mitte) sowie der ausgelöste Autoinjektor nach Abschluss der Anwendung (unten). Der orangefarbene Nadelschutz umschließt die Nadel und verringert die Verletzungsgefahr. Das kennzeichnungslose, hochglänzende Etikett ist nur als Muster aufzufassen und stellt nicht den Endzustand dar. (Bildinhalte wurden aus patentrechtlichen Gründen teilweise unkenntlich gemacht)
Foto: Autoren

Insgesamt 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden nach vorheriger Einweisung aufgefordert, den Autoinjektor an einem Injektionskissen zu testen. Beobachtungen während der Durchführung sowie die anschließende standardisierte Befragung zeigten, dass der Autoinjektor einen sehr robusten Eindruck macht und insgesamt bereits gut bewertet wird. Anpassungsbedarf zeigte sich insbesondere bei der Aktivierungshandlung des Autoinjektors, der jedoch in der Folge durch das Redesign einzelner Bauteile gelöst werden kann.

Wehmedizinische Monatsschrift 1-2/2026: Den ausführlichen Artikel lesen Sie hier.

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