Abschluss der XXIV. Paralympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo 2026

Mit beeindruckenden Leistungen und starken Bildern der Inklusion sind die XIV. Paralympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo (Italien) am 15. März zu Ende gegangen. Gut 670 Athletinnen und Athleten des internationalen Behindertensports kämpften in 79 Wettbewerben auf höchstem Niveau um die wichtigsten Medaillen in Ihrer Sportkarriere und setzten damit ein starkes Zeichen für Leistungsfähigkeit und Inklusion. Die Bundeswehr war auch hier wieder mit dabei.

Abschluss der XXIV. Paralympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo 2026 (ITA).
Abschluss der XXIV. Paralympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo 2026 (ITA).
Illustration: KI-generiert

Das deutsche Team trat in fünf Sportarten an: Para Ski Alpin, Para Biathlon, Para Skilanglauf, Para Eishockey und Para Snowboard. Das „Team D Para“ war mit insgesamt 48 Athletinnen und Athleten, davon 8 Guides (12 Frauen/ 36 Männer), die drittgrößte Mannschaft in der Geschichte der Paralympics.

Bei den Paralympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo traten insgesamt sechs Bundeswehrsportlerinnen und -sportler als Guides an. Die zwei Sportsoldatinnen und vier Sportsoldaten begleiten blinde Para-Athletinnen und -Athleten im Nordischen Skisport und Ski Alpin. Ohne die Guides geht es nicht, denn sie führen sehbehinderte Spitzensportlerinnen und Spitzensportler über die Wettkampfstrecke. Sie sind langjährige Trainingspartner und Vertraute.

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Mit insgesamt 17 Medaillen erreichte das Team Deutschland den 11. Platz im Medaillenspiegel. Die Bundeswehr stellte mit ihren 6 Angehörigen (2 Soldatinnen/ 4 Soldaten), rund 13 Prozent der für „Team D Para“ antretenden Sportlerinnen und Sportler. Sie konnten zwei Silber- und vier Bronzemedaillen, also rund 35 Prozent der errungenen Medaillen nach Deutschland holen. Damit unterstreichen sie die hohe Leistungsdichte im internationalen Vergleich.

Die Athletinnen und Athleten der Bundewehr konnten weitere Top-Platzierungen erringen: Insgesamt 11 x konnten sie sich noch zwischen Rang 4 und 8 platzieren und sorgten so für ein tolles Mannschaftsergebnis auch außerhalb der Medaillenplätze.

Die Paralympischen Winterspiele sind lange kein Randthema mehr, sondern feiern 50 Jahre – die erste Austragung der paralympischen Winterspiele fand 1976 in Schweden statt. Die Paralympics sind damit längst mehr als ein sportliches Großereignis – sie stehen für gelebte Inklusion, Leistungswillen und gesellschaftlichen Fortschritt.

Behindertensport auf Weltklasseniveau ist nur in einem starken Team möglich: Gemeinsam mit dem Bundeskanzleramt und dem Bundesministerium der Finanzen realisiert die Bundeswehr die „Duale Karriere-Individualförderung“ (DK-IDuale Karriere-Individualförderung) für den nationalen paralympischen Sport.

Quelle: PIZ Unterstützung

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