HumanmedizinNews

Künstliche Intelligenz in Orthopädie und Unfallchirurgie – Gegenwart und zukünftige Herausforderungen

Daniel Geissler, Katharina Estel, Manije Massih, Thorsten Tjades

Künstliche Intelligenz (KI) bedeutet einen Paradigmenwechsel in der Orthopädie und Unfallchirurgie. Etablierte Anwendungen reichen von der Frakturerkennung, der robotischen OP-Unterstützung und prädiktiven Modellen bis hin zu Wearables und Natural Language Processing. KI kann Entscheidungsprozesse von der Triage bis zur Indikationsstellung unterstützen. Methodisch ist KI keine eigenständige Methode, sondern setzt auf viele verschiedene mathematische Verfahren.

Die verschiedenen Methoden der KI bedienen sich sämtlicher Teilgebiete der Mathematik, um unterschiedlichste Aspekte menschlicher Intelligenz abzubilden. KI-Entwicklung kann deshalb nur in interdisziplinären Teams erfolgen, die als gemeinsame Schnittstelle über AI Literacy bzw. Med Literacy verfügen müssen, um klinisch sinnvolle AI-Anwendungen zu entwickeln.
Die verschiedenen Methoden der KI bedienen sich sämtlicher Teilgebiete der Mathematik, um unterschiedlichste Aspekte menschlicher Intelligenz abzubilden. KI-Entwicklung kann deshalb nur in interdisziplinären Teams erfolgen, die als gemeinsame Schnittstelle über AI Literacy bzw. Med Literacy verfügen müssen, um klinisch sinnvolle AI-Anwendungen zu entwickeln.
Tabelle: Tjardes

Herausforderungen betreffen die Generalisierbarkeit, die Qualität und Verfügbarkeit der Trainingsdaten, die Robustheit, die Kalibrierung, die Out-of-Domain-Detektion, die Fail-safe-Fallbacks, die Human Factors, den Drift sowie regulatorische Fragen. Zwei Paradigmen werden unterschieden: procedure-focused AI standardisiert Mikroschritte, human-focused AI stärkt Urteilskraft und Teamarbeit.

Wehmedizinische Monatsschrift 12/2025: Den ausführlichen Artikel lesen Sie hier.

Anzeige

Beitrag teilen

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

DEF-JOBS