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Interview mit Generaloberstabsarzt Dr. Nicole Schilling

Seit August 2025 ist Generaloberstabsarzt Dr. Nicole Schilling Stellvertreterin des Generalinspekteurs der Bundeswehr – als erste Sanitätsoffizierin und erste Frau in diesem Amt. Im Gespräch zieht sie Bilanz über ihr erstes Jahr und erläutert, welche Faktoren für die Einsatzbereitschaft der Streitkräfte entscheidend sind.

Generalstabsärztin der Bundeswehr in Uniform und ein Mann im blauen Anzug stehen lächelnd vor einer Bundesdienstflagge
Die Stellvertreterin des Generalinspekteurs der Bundeswehr, Frau Generaloberstabsarzt Dr. Nicole Schilling, mit dem Chefredakteur der Wehrmedizin und Wehrpharmazie, Generalarzt a.D. Dr. Andreas Hölscher.
Foto: Bundeswehr/Steve Eibe
Frau Generaloberstabsarzt, Sie sind seit August 2025 Stellvertreterin des Generalinspekteurs der Bundeswehr. Ein Jahr im Amt ist eine gute Gelegenheit für eine erste Bilanz. Welche Schwerpunkte setzen Sie in dieser Funktion, welche Themen liegen Ihnen persönlich besonders am Herzen und was waren die größten Herausforderungen in den ersten zwölf Monaten?

Neben meinen „gesetzten“ Schwerpunkten Reserve und Veteranenarbeit treiben mich vor allem die Rahmenbedingungen für die Einsatzbereitschaft der Streitkräfte um – und zwar der Anteil, der auch in der Verantwortung der Streitkräfte liegt – das sind z.B. Vorgaben zur und Gestaltung der Ausbildung und des Dienstbetriebs und natürlich auch die Fragen, ob unsere Einsatzgrundsätze den Einsatz moderner Systeme wie Drohnenangemessen berücksichtigen und wie auch materielle Forderungen so gestellt werden müssen, dass sie zeitnah realisiert werden können.  Auch die militärärztliche Begutachtung ist ein Thema, bei dem wir weiterhin noch nicht wirkliche Kriegstüchtigkeit erreicht haben – auch weil es hier ein enges Zusammenspiel mit Bedarfsträgerforderungen gibt, die komplex und im Detail oftmals nicht schlüssig sind, z.B. wenn die Anforderungen in verschiedenen, aber tätigkeitsverwandten Werdegängen verschieden sind, ohne dass sich diese Unterschiede funktional herleiten lassen – sondern eben historisch so gewachsen sind. Entscheidend ist hier der funktionale Blick auf das Ganze!

Sie bringen eine außergewöhnliche Vita mit – von der klinischen Tätigkeit über die Leitung eines Bundeswehrkrankenhauses bis hin zu Führungsaufgaben im Personalwesen und im Verteidigungsministerium. Wie prägt dieser breite Erfahrungsschatz Ihren Blick auf die Streitkräfte und die Anforderungen an ihre Einsatzbereitschaft?

Ich habe oft im „komplexen“ Umfeld geführt – meist in militärisch-zivil gemischten Dienststellen, auch an der Schwelle zur Politik oder mit einem zivilen Kooperationspartner. Ich bin dabei ungebrochen begeistert von der Fähigkeit der Streitkräfte, sich selbst zu organisieren und in unübersichtlichen und chaotischen Lagen, Handlungssicherheit her- und Auftragserfüllung sicherzustellen. Natürlich hat das auch der Sanitätsdienst immer wieder mit Bravour bewiesen! Gleichzeitig ist es aber die gleiche Fähigkeit zur Selbstorganisation, die unseren Einsatzwert hemmt- durch ein zu enges Korsett von Regeln und Vorgaben.
Aber – wenn es darauf ankommt, liefern die Streitkräfte und die gesamte Bundeswehr ab! Auch in den Gesprächen mit meinen internationalen Counterparts nehme ich das immer wieder wahr- wenn wir antreten, dann werden unserer Beiträge mit hohem Respekt anerkannt!

Die Landes- und Bündnisverteidigung stellt die Bundeswehr vor neue Herausforderungen. Welche Rolle spielt der Sanitätsdienst aus Ihrer Sicht für die Gesamtverteidigungsfähigkeit Deutschlands und der NATO?

Militärische Stärke beginnt mit einsatzbereitem Personal. Der Sanitätsdienst leistet hierzu einen entscheidenden Beitrag, indem er die Gesundheit, Einsatzbereitschaft sowie die Operations- und Durchhaltefähigkeit unserer Streitkräfte sichert. Er ist damit ein unverzichtbarer Bestandteil der Gesamtverteidigungsfähigkeit Deutschlands und der NATO.
Gerade im Rahmen der Landes- und Bündnisverteidigung wird deutlich, dass Gesundheitsversorgung eine gesamtstaatliche Aufgabe ist. Eine belastbare sanitätsdienstliche Versorgung kann nur im engen Zusammenwirken von Bundeswehr, Bund, Ländern, dem zivilen Gesundheitswesen und unseren Bündnispartnern gewährleistet werden. Diese Vernetzung weiter auszubauen, ist eine wesentliche Voraussetzung für eine glaubwürdige Abschreckungs- und Verteidigungs-
fähigkeit.

Als frühere Leiterin eines Bundeswehrkrankenhauses kennen Sie die operative und klinische Ebene ebenso wie die strategische Führung. Wo sehen Sie den größten Handlungsbedarf, um die wehrmedizinische Versorgung für zukünftige Einsatz- und Bündnisszenarien weiterzuentwickeln?

Die Gesundheitsversorgung erfüllt die Fürsorgepflicht des Dienstherrn und gewährleistet zugleich die sanitätsdienstliche Unterstützung im Rahmen der Landes- und Bündnisverteidigung. Die künftigen Einsatzszenarien und möglichen Kriegsszenarien stellen uns jedoch vor neue Herausforderungen. Ein hochtransparentes, durch KI-gestützte Aufklärung und Wirkmittel geprägtes Gefechtsfeld wird Verwundetentransporte erheblich erschweren oder zeitweise unmöglich machen. Darüber hinaus wird je nach Gefechtsintensität mit einer deutliche höheren Anzahl an Verletzten und Verwundeten zu rechnen sein. Darauf müssen wir uns vorbereiten. Deshalb müssen wir die Selbst- und Kameradenhilfe weiter stärken und die notfallchirurgische Erstversorgung durch gehärtete, getarnte und hochmobile Behandlungsmöglichkeiten konsequent weiterentwickeln. Gleichzeitig müssen wir die Digitalisierung der Gesundheitsversorgung konsequent vorantreiben. Ziel ist eine durchgängig digitale Rettungskette – von der Verwundung über die Behandlung bis zur Rehabilitation.

Sie waren viele Jahre mit Personalentwicklung und Personalmanagement befasst. Der Fachkräftemangel betrifft auch den Sanitätsdienst. Welche Ansätze halten Sie für entscheidend, um qualifiziertes medizinisches Personal langfristig für die Bundeswehr zu gewinnen und zu binden?

Der demografische Wandel und der anhaltende Fachkräftemangel im Gesundheitswesen stellen für den Sanitätsdienst der Bundeswehr eine wachsende Herausforderung dar, die sich voraussichtlich weiter intensivieren wird. Deshalb ist es aus unserer Sicht wichtig, die dringendsten Bedarfe zu priorisieren und den Rekrutierungsprozess so schlank und attraktiv wie möglich zu gestalten. Gleichzeitig sollten wir die Sichtbarkeit der Bundeswehr als attraktive Arbeitgeberin stärken, etwa durch gezielte Informations- und Werbemaßnahmen, die regionale Besonderheiten berücksichtigen. Ein weiterer Ansatz besteht darin, das eigene Ausbildungssystem zu nutzen, um frühzeitig Potenziale zu erkennen und langfristig qualifiziertes medizinisches Personal zu entwickeln. Diese Kombination aus Priorisierung, vereinfachter Gewinnung und gezielter Ausbildung soll dazu beitragen, den Personalbedarf nachhaltig zu decken.

Moderne Konflikte stellen neue Anforderungen an die medizinische Versorgung – von der hochmobilen Verwundetenversorgung über Digitalisierung bis hin zur zivil-militärischen Zusammenarbeit. Welche Entwicklungen werden den Sanitätsdienst in den kommenden Jahren aus Ihrer Sicht besonders prägen?

Ich sehe vor allem drei Entwicklungen, die den Sanitätsdienst in den kommenden Jahren prägen werden: Erstens die konsequente Ausrichtung auf die Landes- und Bündnisverteidigung, zweitens die Digitalisierung der Rettungskette und drittens die noch engere Zusammenarbeit mit dem zivilen Gesundheitswesen. Gerade im Rahmen der Landes- und Bündnisverteidigung wird Gesundheitsversorgung zunehmend als gesamtstaatliche Aufgabe verstanden werden müssen. Die enge Einbindung ziviler Gesundheitseinrichtungen – von der Akutversorgung bis zur Rehabilitation – ist dafür unverzichtbar. Das beabsichtigte Gesundheitssicherstellungsgesetz ist ein wichtiger Schritt, um hierfür verlässliche Zuständigkeiten und Strukturen zu schaffen.
Gleichzeitig werden Digitalisierung und neue Technologien den Sanitätsdienst nachhaltig verändern. Unser Ziel ist eine bruchfreie digitale Rettungskette – von der Verwundung über die Behandlung bis zur Rehabilitation. Hinzu kommen autonome und teilautonome Systeme, KI-gestützte Entscheidungsunterstützung sowie unbemannte Plattformen, die insbesondere im hochbedrohten Gefechtsfeld neue Möglichkeiten für Versorgung und Verwundetentransport eröffnen können. Dazu gehört auch eine hochmobile, resiliente Verwundetenversorgung, die selbst unter den Bedingungen eines transparenten und durch Drohnen geprägten Gefechtsfeldes handlungsfähig bleibt. Die technologische Entwicklung verläuft derzeit mit hoher Dynamik. Ihre nachhaltige Implementierung in die Gesundheitsversorgung der Bundeswehr erfordert jedoch Zeit, da neue Technologien sicher, interoperable und praxistauglich in bestehende Versorgungs- und Führungsprozesse integriert werden müssen.

Aber hängen wir mit der Digitalisierung im Sanitätsdienst im Vergleich zum zivilen Gesundheitssystem nicht hinterher?

Wenn es im zivilen Gesundheitswesen möglich ist, digital Daten zu verarbeiten, die ja genauso schutzbedürftig sind wie unsere, dann muss das auch bei uns möglich sein. Also es gibt ja jenseits von Bankdaten kaum ein höheres Datengut als medizinische Daten, nach gesetzlichen Grundlagen. Wir müssen halt versuchen, durch technische Absicherung Dinge eben möglich zu machen, um auch Sicherheitsbedürfnisse zu gewährleisten. Wichtig ist, dass die Kompatibilität mit zivilen Systemen gegeben ist. Was ich an dieser Stelle nicht bewerten kann ist, inwieweit tatsächlich jetzt die technische Revolution, die ja gerade stattfindet, Stichwort KI, Schnittstellenprobleme auch bewältigen kann, die wir aktuell noch nicht bewältigen können. Entscheidend wird sein, diese Entwicklungen konsequent in einsatzfähige Fähigkeiten zu überführen – gemeinsam mit unseren zivilen Partnern und unseren Bündnispartnern.

Mit Ihrer neuen Funktion sind Sie auch Beauftragte für Reservisten- und Veteranenangelegenheiten. Welche Bedeutung messen Sie insbesondere den Reservisten des Sanitätsdienstes für die gesamtstaatliche Gesundheitsvorsorge und die militärische Einsatzbereitschaft bei?

Reservisten des Zentralen Sanitätsdienstes sind ein unverzichtbarer Baustein für die militärische Einsatzbereitschaft aber auch für die gesamtstaatliche Gesundheitsvorsorge. Sie ergänzen und verstärken die Fähigkeiten des ZSanDstBw, entlasten die aktiven Truppenteile und sichern damit die kontinuierliche Versorgung von Soldaten als auch von zivilen Patienten, etwa bei Naturkatastrophen, großen Unglücksfällen oder Auslandshilfemissionen. Durch ihre Tätigkeit als Mittler / Multiplikatoren wirken sie zudem als Bindeglied zwischen Bundeswehr und Zivilgesellschaft, wodurch die zivil‑militärische Zusammenarbeit und die öffentliche Wahrnehmung des Sanitätsdienstes gestärkt werden. Die Reserve ist ein Personalkontingent, das insbesondere für den Heimatschutz, aber auch in allen anderen Bereichen der Streitkräfte aktiviert werden kann, sodass die Einsatz- und Verteidigungsfähigkeit der Streitkräfte jederzeit gewährleistet bleiben. Für mich ist deshalb klar: Die Reserve ist kein Zusatz, sondern ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Streitkräfte und somit auch des Sanitätsdienstes. Ihre Rolle verdient nicht nur Anerkennung, sondern auch eine feste Verankerung in unserer weiteren Arbeit für den Sanitätsdienst.

Es gibt innerhalb der Reserve immer wieder die Diskussion um eine mögliche Anhebung der Altersgrenze, was ja im Einzelfall durchaus sinnvoll sein kann. Wie ist da der Sachstand der Überlegungen?

Grundsätzlich gilt, ohne eine starke Reserve werden wir nicht verteidigungsfähig sein. Und deshalb sind die Änderungen wie das Reservestärkungsgesetz, die wir momentan vornehmen, entscheidend für die Sicherheitslage, aber auch für die Abschreckungsfähigkeit in unserem Land. Ziel dieser Reform ist es keineswegs, wie es in Medien dargestellt wurde, ältere Menschen an die Front zu schicken. Vielmehr geht es der Truppe darum, wertvolles Fach- und Spezialwissen von IT-Experten, Logistikern oder Medizinern länger im Dienst zu halten und somit dem akuten Personalmangel flexibel zu begegnen. Wie oft und wie lange Reservistendienstleistende zu Wehrübungen herangezogen werden, soll künftig anhand der Länge ihrer aktiven Dienstzeit bestimmt werden. Also den Berufssoldaten, den können wir auch nach seiner Pensionierung noch bis zu zwölf Wochen pro Jahr heranziehen und eben auch entsprechend in der jährlichen Höchstdauer bis zwölf Monate. In einem solchen Fall soll eine Altersgrenze von 65 Jahren gelten, und in Ausnahmefällen kann sogar bis zum 68. Lebensjahr gedient werden. Geplant ist, dass das Gesetz zur Stärkung der Reserve zum 1. Januar 2027 in Kraft tritt. Daher soll in den kommenden Wochen beim Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr eine zentrale Ansprechstelle für alle Fragen zum Thema eingerichtet werden.

Sie sind der erste Sanitätsoffizier und gleichzeitig die erste Frau, die das Amt der Stellvertreterin des Generalinspekteurs übernommen hat. Welche Führungsprinzipien leiten Sie, und welche Botschaft möchten Sie jungen Sanitätsoffizieren mit auf den Weg geben, die eine Laufbahn in der Bundeswehr anstreben?

Wir sind als Sanitätsoffiziere gewohnt, vom Ende her zu denken. Das hilft mir, denn auch für mich kommt es immer darauf an, welcher Effekt ganz vorn entsteht – welche Auswirkungen hat eine ministerielle Weichenstellung für den einzelnen Soldaten, die Gruppe oder auch die Dienststelle? Gleiches erwarte ich auch von allen Vorgesetzten- wir müssen die bestmögliche Einsatzbereitschaft der Streitkräfte gewährleisten. Und bestmöglich bedeutet eben nicht 100 Prozent, Goldrand oder Vollkasko-Mentalität – sondern das, was unter den derzeitigen Rahmenbedingungen (vor allem Bedrohungslage, Kriegsbild, wahrscheinlichste Einsatzszenarien und Zeitlinien) das bestmögliche Ergebnis ist. Hier ist noch Luft nach oben – vor allem beim Weglassen von Dingen, die eben in einem Aufwand-/Nutzen-Abgleich hinten runter fallen müss(t)en. Mein Appell an alle, die Führungsverantwortung übernehmen wollen und werden – gestalten Sie den eigenen Verantwortungsraum so, dass Sie von der Sinnhaftigkeit überzeugt sind – sollte es Hemmnisse geben, tragen Sie diese Ihren Vorgesetzten vor!

Frau Generaloberstabsarzt, wir danken für das Gespräch und wünschen Ihnen für die vor Ihnen liegenden Aufgaben und Herausforderungen weiterhin viel Erfolg und Soldatenglück.
Das Interview führte Generalarzt a. D. Dr. Andreas H. Hölscher, Chefredakteur der Wehrmedizin und Wehrpharmazie.

Kurzvita

 Generaloberstabsarzt Dr. Nicole Schilling trat 1993 ihren Dienst an der Sanitätsschule der Bundeswehr in Giebelstadt an und übernahm im Juli 2025 die Position der Stellvertreterin des Generalinspekteurs der Bundeswehr. Zuvor absolvierte sie von 1994 bis 2000 ein Studium der Humanmedizin an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Ihre militärische Laufbahn umfasst Verwendungen als Assistenzärztin, Staffelchefin und Personaldezernentin.
Von 2007 bis 2009 absolvierte Generaloberstabsarzt Dr. Schilling erfolgreich den Generalstabslehrgang der Bundeswehr. Im Anschluss war sie im Bundesamt für Personalmanagement der Bundeswehr sowie im Bundesministerium für Verteidigung (BMVg) eingesetzt. Sie übernahm von 2015 bis 2017 die Leitung des Bundeswehrkrankenhauses Westerstede und kehrte anschließend als Referatsleiterin ins BMVg zurück.
In den Jahren 2022 bis 2024 war sie Vizepräsidentin des Bundesamtes für Personalmanagement. 2024 wurde sie, als erste Frau, zum 3-Sterne General ernannt und übernahm eine Abteilungsleitung (vormals Einsatzbereitschaft und Unterstützung Streitkräfte) im BMVg. Im Rahmen ihrer Laufbahn leistete sie Dienst in den Auslandseinsätzen in Kunduz (Afghanistan) und Bosnien-Herzegowina.
Als Stellvertreterin des Generalinspekteurs der Bundeswehr ist sie die ranghöchste Soldatin der Bundeswehr und für ein breites Spektrum an Aufgaben verantwortlich; insbesondere ist sie die Beauftragte für Reservisten- und Veteranenangelegenheiten.

 

Wehrmedizin und Wehrpharmazie 03/2026

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